Züchten bedeutet gezieltes Verpaaren! Es setzt ein Zuchtziel, eine Zuchtabsicht voraus.

 

Dieses gründet sich für uns auf drei Säulen:

 

Erstens haben wir das Ziel, Schäferhunde mit einem familientauglichen und ausgeglichenen Wesen zu züchten. Nun mag ein Aufschrei durch die Leserschaft gehen: „Schäferhunde und ausgeglichenes Wesen? Wo soll das enden? Ein Schäferhund muss doch triebig sein…“

Lassen Sie mich Folgendes sagen: Alle Schäferhunde sind von Haus aus sehr territorial. Ein Schäferhund, der seine Menschen liebt wird alles tun, sie im Ernstfall zu beschützen und zu verteidigen.

Unsere Erfahrung hat uns gezeigt, dass Altdeutsche Schäferhunde zu sehr viel mehr taugen, als zu emotional verkrüppelten Zwingerhockern.  Sie sind liebenswerte Begleiter im Alltag. Unsere Hunde bereichern unser Familienleben!

Ebenso wichtig wie die emotionale Gesundheit ist uns die körperliche Gesundheit. Ein sehr wichtiges Thema in diesem Zusammenhang ist die Hüft- und Ellenbogendysplasie (kurz: HD bzw. ED).
Jeder unserer erwachsenen Hunde ist auf Hüftdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED), Osteochondrosis dissecans (OCD) und progressive Retinaatrophie (PRA) untersucht. Alle unsere Zuchthunde sind nachweislich frei von diesen Krankheiten. Des Weiteren ist für jeden unserer Hunde die DNA in einem Fachlabor hinterlegt. Somit ist eine einwandfreie Indentifizierung der Welpen mittels Gentest (Vaterschafts- bzw. Mutterschaftstest) jederzeit möglich!
Wir streben Nachzucht mit möglichst geradem Rücken an. Ganz besonders achten wir auf optimale Ernährung und möglichst artgerechte Haltung. Eine sehr gute und engagierte Tierärztin tut auf dem Weg zu diesem Ziel ihr Übriges!

Der dritte wichtige Punkt ist die Schönheit unserer Tiere. Selbstverständlich möchte jeder Züchter typvolle, dem Rassestandard optimal entsprechende Jungtiere züchten. Von daher legen wir ganz besonderes Gewicht auf die Auswahl eines vielversprechenden Deckrüden für unsere Hündinnen. Nach einer sehr langen und sorgfältigen Suche haben wir in Asco unseren Traumrüden gefunden. Seine Nachzucht ist wunderschön, gesund und alle haben einen tollen Charakter. Keine Frage, wir platzen vor Stolz!

Nun führen viele Wege nach Rom…

Jeder gute Züchter muss sich im Rahmen seiner Zucht entscheiden zwischen Inzucht, Linienzucht und Fremdverpaarungen.

Die Erfolge einer Inzucht stehen meist in keinem guten Verhältnis zu den Risiken. Dennoch kann es in einigen Ausnahmefällen sinnvoll sein, sich für die Inzucht zu entscheiden, sofern das Zuchtziel auf anderem Wege nicht erreichbar ist. Dennoch sollte Inzucht immer die Ausnahme von der Regel bleiben.

Da die Altdeutschen noch eher wenig vertreten sind macht Sinn, einen guten Typ durch gezielte Linienzucht zu festigen. Dem sind wir nicht abgeneigt.

Dennoch ist es unerlässlich, die Rassen auch mit frischem Blut zu versorgen um sie gesund zu halten. So gesehen kommt niemand um Fremdverpaarungen herum.

Sie sehen, die richtige Entscheidung  ist eine Gradwanderung…

Wir haben uns für Fremdverpaarungen entschieden und dies keine Sekunde bereut.